Mein alter Wordpress-Blog hat den Dienst quittiert. Ohne Rücksprache. Plötzlich konnte ich mich nicht mehr im Administrationsbereich unter ninety.de einloggen. Die erstbesten Debuggingtipps aus dem Netz entpuppten sich als Zeitverschwendung. Das prangerte ich an, während ich Wordpress in die Tonne trat, anstatt ChatGpt*den überschlauen Chat-Bot des nicht mehr ganz neuen Startups OpenAI, der ein Thema für ein anderes Mal ist um Hilfe zu bitten. Die Gier nach mehr Einfachheit und Sicherheit war geweckt. Dankenswerterweise wies mich ChatGpt*Transparenz in Bezug auf den Einsatz ChatGpts und anderer AI Textgeneratoren darf von diesem Blog erwartet werden. auf die Popularität von Generatoren statischer Seiten zum Bloggen hin. Blieb die Frage, welches denn nun der beste Generator statischer Seiten ist. MkDocs? Hugo? Gatsby? Besonders meinungsstark war ChatGpt diesbezüglich nicht. Meine Anforderungsliste las sich wie folgt:

  • Einfaches Bloggen in Markdown
  • Einfache Unterstützung multipler Sprachen
  • Gute Darstellung von Code
  • Integration von kleinen JavaScript-Apps
  • Darstellung mathematischer Formeln
  • Schlichtes Design
  • Open Source
  • Fußnoten vor Ort tooltipartig anzeigen

Ich entschied mich schnell für Hugo ohne genau zu verstehen warum. Hugos vorgeschlagenes Theme Ananke war meinen Augen nicht schlicht genug. Nach einiger Suche habe ich Papermod gefunden und war damit in der Lage meine Bedürfnisse befriedigen. Client-seitiges Rendern mathematischer Formeln lässt sich in Hugo einfach konfigurieren. Für den Blog-Besucher effizienteres Server-seitiges Rendern ist in Hugo anscheinend nicht trivial umsetzbar. Manch einen motivierte das sogar zu einem Generatorwechsel*Hexo ist ein alternativer Generator statischer Seiten mit besserer Unterstützung Server-seitigen Renderns. Hexo basiert auf NodeJs und verwendet den mir wenig sympatischen Paketmanager NPM. Hugo ist zwar auch nur in Go implementiert und nicht in Rust aber immerhin brauchts kein NPM.. Die alten Beiträge konvertierte ich per Python-Skript aus der Wordpress-MySql-Datenbank*Der Adminstrationsbereich war auf Grund des Wordpress-Fehlers nach wie vor nicht zugänglich. nach Markdown.

Dass ich seither Artikel im Texteditor meiner Wahl schreiben kann und nicht mehr auf Wordpress’ Content-Management-System angewiesen bin, ist ein großer Gewinn für mich.